Ablauf

Das Erstgespräch (50 min) dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Hier besprechen Sie gemeinsam mit der Therapeutin Ihr Anliegen und mit welchen Beschwerden Sie zu uns kommen. Darauf aufbauend klären wir mit Ihnen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können und ob wir Ihnen hierzu ein passendes therapeutisches Angebot machen können. 

Auf das Erstgespräch können dann noch bis zu 4 weitere Sitzungen (probatorische Sitzungen) folgen, die zur weiterführenden diagnostischen Abklärung, zur Erstellung eines individuellen Erklärungsmodells und zur näheren Klärung der Therapieziele dienen.


Für die Kostenübernahme der anschließenden Therapie durch die private Krankenkasse/Beihilfe/Heilfürsorge ist das Vorliegen einer psychischen Störung  im Sinne des ICD-10 (Klassifikationswerk für psychische Störungen) erforderlich. Diese muss vor dem Erstgespräch noch nicht diagnostiziert worden sein.
Eine Therapie auf Selbstzahlerbasis benötigt keine solche Diagnose.


Sollte sich im Rahmen der probatorischen Sitzungen ein Therapiebedarf herausgestellt haben, stellen wir für Sie einen Antrag auf Kurz- oder Langzeittherapie. Der Stundenumfang kann je nach Kostenträger variieren. I.d.R. umfasst in der Verhaltenstherapie eine Kurzzeittherapie 12-24 Sitzungen, eine Langzeittherapie 60 Sitzungen. Die Sitzungen finden vornehmlich wöchentlich statt und dauern 50 Minuten.

 

Kosten 

Wir können derzeit leider keine reguläre Abrechnung über die gesetzlichen Krankenkassen vornehmen. Unser Behandlungsangebot richtet sich daher an folgende Patient*innen: 

Private Krankenkassen, Beihilfe und Heilfürsorge

Private Krankenkassen und Beihilfe erstatten in der Regel die Kosten für eine Psychotherapie. Wir bitten Sie, sich vor Beginn der Therapie mit Ihrer Krankenkasse/Beihilfestelle/Heilfürsorge in Verbindung zu setzen, um zu erfragen, in welchem Umfang psychotherapeutische Leistungen übernommen werden. Das Honorar richtet sich nach der bestehenden Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten (GOP).

Selbstzahler*innen

Selbstverständlich können Sie die Kosten für eine ambulante Psychotherapie auch selbst übernehmen. 
Hierbei haben Sie keine weiteren Formalitäten zu beachten und Ihre Krankenkasse erhält keine Informationen zu möglichen Diagnosen oder der Behandlung. Einige Patient*innen bevorzugen dies, sollte eine Verbeamtung oder der Abschluss einer bestimmten Versicherung bevorstehen. Die Abrechnung erfolgt hier ebenfalls nach der bestehenden Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten (GOP).

Soldatinnen und Soldaten

Sollten Sie eine ambulante Psychotherapie aufnehmen wollen, benötigen Sie über Ihre/Ihren Truppenärztin/Truppenarzt eine Überweisung und den Sanitätsvordruck Kostenübernahmeerklärung (San/Bw/0218). 

Terminabsagen

Sollten Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie diesen bitte bis spätestens 24 Stunden vorher ab. Bei nicht rechtzeitigen Absagen stellen wir Ihnen ein Ausfallhonorar von 60€ in Rechnung.